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Barnaby's Home!

Der Hund ist ein Nesthocker

 

Pferde, Schafe, Rinder u. a. haben eins gemeinsam: Sie sind Nestflüchter. Das bedeutet, sie können bereits wenige Augenblicke nach der Geburt laufen und sich in ihrer Umgebung orientieren. Wenn die Bewegungen der Jungen auch zu Anfang etwas holprig aussehen, so sind sie aber bald schon in der Lage, ihren Müttern über große Strecken zu folgen.

 Bluna mit 2,5 MonatenBluna mit 2,5 Monaten

Der Hund hingegen ist ein Nesthocker!

 

Er kommt relativ unentwickelt zur Welt und würde wegen seiner Hilflosigkeit noch monatelang von den Elterntieren versorgt werden. Er ist nicht nur blind und taub, auch sein Skelett ist nicht ausgreift!

 

Er ist nicht einfach ein kleiner Hund, der nur noch groß werden muss. Nein, die Knochen des Welpen sind keine echten Knochen. Es sind provisorische „Vormodelle“, die ab der Geburt - nach und nach - in echte Knochen umgebaut werden.

Kleine Knochenstücke, die frei im Bindegewebe angelegt sind, müssen sich mit größeren Knochen erst noch verbinden. Oft sind diese kleine Knochenstücke Ansatzstellen für wichtige Muskeln, was ihre Bedeutung weiter verstärkt. Verbinden sie sich (i.d.R. im 4. Lebensmonat) nicht mit dem Knochen, MUSS dies später zwingend operativ nachgeholt werden.

 

Wird der Welpe bzw. der Junghund in dieser sensiblen Umbauphase überanstrengt - durch zu viel Spiel, Spazierengehen oder schlimmstenfalls Sport – kann der Knochenumbau nicht korrekt erfolgen und schwere Folgeschäden sind unvermeidbar. Auch zu energie-/proteinreiches Futter beeinträchtigt diesen Umbauvorgang negativ.

 

Das Skelett des Hundes ist erst mit ca. 12 Monaten (abhängig von der Rasse) vollständig entwickelt. Erst dann darf der Hund - seiner Gesundheit zuliebe - sportlich geführt werden.

 

Ich weiß:

Ein jeder freut sich über den Einzug des langersehnten Welpen und möchte sich viel mit ihm beschäftigen. Das ist ganz normal, so soll es sein. Aber Beschäftigung darf nicht Überanstrengung bedeuten.

 

Ein Welpe hat große Verlustangst. Er weiß, ohne Sie kann er nicht überleben. So wird er Ihnen bei Spaziergängen so lange folgen, bis er nicht mehr kann. Das ist dann schon lange viel zu viel für seinen unausgereiften Bewegungsapparat.

Lucy-Lou + Holly + BlunaLucy-Lou + Holly + Bluna

 

Die goldene Regel heißt: Eine Minuten pro Lebenswoche!

Wenn er also mit 8 Wochen bei Ihnen einzieht, dürfen Sie maximal
8 Minuten spazieren gehen pro Tag!

 

Aber eigentlich muss ein Welpe überhaupt nicht spazieren gehen. Es reicht aus, ihn kurz auf eine Wiese zu setzen, für seine Bedürfnisse, erste Erkundungen und Begegnungen. Die Wohnung/das Haus sind aber Platz genug für ihn. Viel Zuwendung (freundlich ansprechen, streicheln, schmusen, bürsten, rangeln, sich anschauen, sich gegenseitig berühren und Spaß dabei haben) sowie viel Schlaf stehen ganz oben auf seiner Wunschliste.

 

Daher:

Zügeln Sie bitte Ihre sportliche Ungeduld – ein gesunder Hund wird es Ihnen sein Leben lang danken.

 

 

Gerne beraten wir Sie,

wenn ein Welpe bei Ihnen einzieht

und Sie von Anfang an alles richtig machen wollen.

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